Hasselblad Masters

Hasselblad Masters

Ihre Unterstützung ist gefragt.

Der international renommierte Hasselblad Masters Wettbewerb gibt Fotografen die Chance sich einen prominenten Namen, auch über die Fotoszene, zu machen. Es ist für mich eine riesige Ehre in diesem Jahr hier einer der zehn Finalisten in der Kategorie Architekturfotografie zu sein. Jetzt benötige ich Ihre Unterstützung! Die Gewinner für jede Kategorie werden am Ende von Ihnen, der Öffentlichkeit, gewählt. Deshalb bitte ich Sie um fünf Minuten ihrer Zeit, um für mich abzustimmen. Um dies zu tun, registrieren Sie sich bitte kostenlos über diesen Link bei Hasselblad und folgen Sie den fünf Schritten in dieser Anleitung:

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Schritt 1: Erstellen Sie ein Benutzerkonto bei Hasselblad über diesen Link.

Schritt 2: Wählen Sie die Kategorie „Architecture“ aus.

Schritt 3: Meine Bilderreihe über Moderne Architektur in den Alpen finden Sie an vierter Stelle (Bilder siehe unten). Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir drei Sterne für die Serie geben.

Schritt 4: Bewerten Sie zwei weitere Serien mit jeweils zwei und einem Stern.

Schritt 5: Klicken Sie unten auf der Seite auf den Knopf „SUBMIT“ und dann auf „CONFIRM VOTE“.

Als Dankeschön für ihre Unterstützung möchte ich Ihnen gern etwas zurückgeben. Deshalb verlose ich einen Kunstdruck der Bilderserie „Modern Alpine Architecture“ unter allen Personen, die für mich abgestimmt haben. Um Teil dieser Verlosung zu werden, können Sie das Formular unten auf dieser Seite ausfüllen, indem Sie ihren Namen, E-Mail und in die Nachrichten-Box den Code „Hasselblad Masters“ einfügen.

Vielen Dank für ihre Unterstützung und viel Glück bei der Verlosung!

Meine Bilderreihe als Hasselblad Master Finalist in der Kategorie „Architecture“:

Verlosung eines Kunstdrucks meiner Bilderserie von den Hasselblad Masters 2021.

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    Tag der Architektur 2021

    Es ist schon wieder ein Jahr her, dass ich die Architektenkammer Sachsen beim Tag der Architektur unterstützt habe. Der Tag der Architektur findet jedes Jahr bundesweit am letzten Juniwochenende (Samstag und Sonntag) statt. Genauere Informationen dazu bieten die jeweiligen Landesstellen der Architektenkammer auf ihren Websites an. Bei der Führung im vergangenen Jahr habe ich spannende, innovative Architektur in der Region Dresden und Chemnitz fotografiert.

    Dieses Jahr lag mein Fokus auf der Stadt Leipzig und ihrem Umland. Hier habe ich einem neuem Bürogebäude auf der Alten Messe (Plenge & Plenge), einem Krankenhaus in Altscherbitz, einem Wohnhaus am Lindenauer Hafen und zwei Grundschulen in Probstheida und Kleinzschocher einen Besuch abgestattet. Dabei sind nicht nur tolle Architekturfotos entstanden. Jede der Führungen hat mein Verständnis für Architektur vertieft, während ich beim fotografieren den Gedanken der Architekten gelauscht habe.

    Porta Verwaltungsgebäude - Alte Messe Leipzig

    Für mich fing das Programm mit einem neuem Bürogebäude auf dem Gelände der alten Messe an. Die Architekten von Plenge & Plenge haben das Objekt in Form von zwei verschränkten „L“ im Auftrag von Porta Westfalica gebaut. Das Haus passt mit seiner puristischen Fassade wirklich großartig zur Umgebungsbebauung der alten Messe und neuen Biocity. Mit einem sehr flexiblem Grundriss können die Mieter ihre Flächen von kleinen Einzelbüros bis zu riesigen Gemeinschaftseinheiten gestalten. Dieser große Vorteil ist, nicht zuletzt, den vielen Fenstern des Gebäudes zu verdanken.

    Um eine Verbindung zwischen der Straße des 18. Oktober und dem Porta Areal zu schaffen, kann man das Gebäude aus zwei Richtungen begehen. Die Erschließung wird durch einen zentralen Riegel im inneren ermöglicht, an den sich die beiden L-förmigen Bürokörper anschmiegen. Simpel und elegant.

    Für die Außenanlagen mit großzügig angelegten Pflanzflächen, Bänken und Podesten ist das Landschaftsarchitekturbüro Seelemann zuständig. Viele unterschiedliche Sitzflächen laden rund um das Gebäude zum arbeiten, abschalten oder verweilen ein.

    Sächsisches Krankenhaus - Altscherbitz

    Auch das zweite Bauprojekt besticht durch seine Simplizität. Aus der Feder des Leipziger Architekturbüros Schulz & Schulz stammt der Entwurf eines geradlinigen Verbindungsbaus. Der neue Baukörper verbindet drei alte Krankenstationen eines Parkkrankenhauses bei Schkeuditz. Einzeln wären die Gebäude zu klein gewesen um eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung zu gewährleisten. Der sehr zurückhaltende neue Klinkerbau beherbergt Patientenzimmer und dient als zentraler Transportweg zwischen den Häusern. Zwei Abstufungen in dem Gebäude gleichen den Höhenunterschied zwischen den Bestandsgebäuden aus.

    Architekt Ansgar Schulz erklärt während der Führung, dass sich sein Büro bewusst gegen einen zentralen mehrgeschossigen Neubau mit Verbindungsgängen entschieden hat. Der Neubau soll sich bewusst zurücknehmen und sich dezent zwischen den Bestandsgebäuden einfügen. Eine elegante Lösung, die nach der Fertigstellung des Bauprojektes den Eindruck erwecken wird, als ob sie hier schon seit 145 Jahren so stehen würde.

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    Portfolio Architekturfotografie

    OURHAUS - Lindenauer Hafen Leipzig

    Der Lindenauer Hafen war über die vergangenen Jahre hinweg ein Entwicklungsprojekt an dem viele große Investoren wie die Deutsche Wohnen mitgewirkt haben. Dazu im Kontrast steht das Gebäude vom Architekturbüro Dix Tannhäuser, die eine eigene Genossenschaft gegründet haben um ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Hier haben sich acht Miteigentümer abgestimmt, wie sie in Zukunft zusammen leben möchten.

    Daraus entstanden ist ein Gebäudegrundriss, der seinen Fokus auf das Leben in der Gemeinschaft legt. Kleine 10qm große Schlafräume stehen im Kontrast zu weitläufigen Wohnräumen mit großen Fensterfronten, in denen der Großteil des Lebens stattfindet. Über das Haus verteilt finden sich Gemeinschafts- und sogenannte Jokerräume, die je nach Bedarf angemietet werden können. So passt sich der Wohnraum an die Bedürfnisse seiner Mieter an und ermöglicht es die Wohneinheiten um temporäre Arbeitszimmer oder Gästezimmer zu erweitern.

    Grundschule - Kleinzschocher und Probstheida

    Gleich mit zwei Schulprojekten wartete das Architekturbüro Hobusch Kuppardt auf und führte am Samstag und Sonntag durch zwei ganz unterschiedliche Gebäudekonzepte.

    Die Grundschule am Grünen Gleis in Kleinzschocher hinterlässt schon beim ersten Eintreten einen bleibenden Eindruck. Die Architekten bekennen Farbe und lassen die Flure und Treppenhäuser in intensivem blau, gelb, rot und grün erstrahlen. Das macht den Kindern der Schule nicht nur viel Freude, die Farben tragen auch hervorragend zur Orientierung bei.

    Die Turnhalle nimmt den industriellen Charakter des ehemaligen Bahngeländes auf und arbeitet mit viel Sichtbeton und Metall. In den Umkleiden der Turnhalle findet sich die Persönlichkeit der Schule wieder. In einem Kunstprojekt haben die Kinder ihre Lieblingstiere gezeichnet. Hobusch Kuppardt hat die Zeichnungen digitalisiert und auf die Wände und Türen der Umkleiden übertragen.

    In der gesamten Schule merkt man, wie sich das Architekturbüro voll und ganz auf seine Zielgruppe eingelassen hat. An jeder Ecke des Gebäudes und der Außenanlagen findet man unkonventionelle Ideen, welche die Schulzeit zu einer aufregenden Reise machen.

    Als Architekturfotograf suche ich immer nach bisher ungesehenen Perspektiven. Gerade die Luftaufnahmen mit der Drohne zeigen sehr schön, wie sich die Schule in ihre Umgebung einbindet. Ein tolles Projekt der Stadt Leipzig und des Amts für Jugend, Familie und Bildung.

    Die zweite Schule von Hobusch Kuppardt Architekten steht im Stadtteil Großpösna. Das industrielle blau-Grau-Gemisch aus der Turnhalle der Grünen Linie wechselt hier im Leipziger Randgebiet in einen milden Lachston. Anstatt der großen Fensterfront lassen viele Deckenfenster ein diffuses Licht in die Zweifeld-Turnhalle fallen. Ruhe durchströmt die große Halle am Tag der Architektur 2021, trotz der vielen Gruppenführungen, die sich an diesem warmen Sonntag das neue Schulgebäude anschauen. Das Architektenteam erklärt voller Stolz, wie wichtig ihnen das zentrale Treppenhaus in dem Gebäude war. Es ist ein Raum der Begegnung, ein Raum für Veranstaltungen, ein Raum für die frei zugängliche Bibliothek (ein Novum in deutschen Schulen!). Kühler Beton wechselt mit warmen Holzapplikationen und sorgt für ein rundum natürliches Gefühl im Schulgebäude.

    Auch in dieser Schule zeigt das Architektenteam seinen Blick fürs Detail. Tellerförmige Schallschutzelemente an der Decke der Cafeteria, farbige Fenster an den Türen zu jedem Klassenzimmer und Fensterbretter die im ganzen Haus als Sitzbänke dienen sind nur einige der spannenden Features des Hauses und auch die Zeichnungen der Schüler haben wieder einen Platz an den Glastüren der Schulgänge gefunden.

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    Projekte

    Dreifeld-Sporthalle - Bannewitz

    Beim offiziellen Pressetermin zum Tag der Architektur 2021 am 18.06.21 konnte ich schon einen Blick in die Dreifeld-Sporthalle Bannewitz bei Dresden werfen. Auch das Architekturbüro IPROconsult traute sich hier an Farbe heran. Ein frisches zitronengelb zieht sich durch den langen Erschließungsriegel des Gebäudes und setzt überall im Haus immer wieder farbige Akzente. Das sonst sehr reduzierte Haus strahlt an seinen beiden Eingängen mit frischer Farbe und lädt Schüler wie Sportvereine zum hereintreten ein. Im Inneren der Turnhalle erwecken die langen Holzbinder in Kombination mit Sichtbeton und der offen sichtbaren Gebäudetechnik wieder einen industriellen Charme. Das war nicht zuletzt eine Kostenfrage erklärt der Architekt. Aber auch in der täglichen Wartung ergeben sich so viele Vorteile, da es überall einfache Zugänge zur Technik gibt. Die Schüler lieben ihre neue, farbenfrohe Sporthalle und nutzen Sie nach dem Ende des Lockdowns jetzt auch zum ersten Mal richtig.

    Der Tag der Architektur 2021 war wieder ein echter Erfolg. Mit 60 Veranstaltungspunkten im Freistaat Sachsen war für jeden Architekturbegeisterten etwas dabei. Für mich als Architekturfotograf war das Wochenende auch dieses Jahr wieder fest eingeplant und ich habe mich riesig über die vielen tollen Projekte in meiner Heimatstadt Leipzig gefreut.

    Wenn Sie sich für weitere meiner freien und kommerziellen Fotoprojekte interessieren, dann werfen Sie doch einen Blick auf meine Projektseite.

    Bis zum nächsten Mal! Ihr Albrecht Voß


    Es ist ganz leicht „Hallo“ zu sagen!

    Danke, dass Sie diesen Beitrag bis zum Ende gelesen haben. Es scheint, als hätten Sie Interesse an meinen Foto- oder Videoproduktionen. Vielleicht haben Sie ein paar Fragen, oder wollen einfach mal „Hallo“ sagen. Ich freue mich auf Sie!


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      5 Tipps um Mehrfamilienhäuser zu fotografieren

      Mehrfamilienhäuser sind in Deutschland allgegenwärtig. Demnach ist auch der Bedarf an Bildern von diesen Objekten sehr groß. Meistens fragen Architekten, Bauträger, Eigentümer, Investment-Gesellschaften, Makler oder Wohnungsverwaltungen nicht nur nach Bildern von einem Objekt, sondern wollen Kontingente von 10, 20 oder 30 Standorten in einem einheitlichen Stil fotografiert haben. Mehrfamilienhäuser zu fotografieren stellt den Fotografen dabei oft vor große Herausforderungen. Mit welchem Workflow ich solche Shootings erfolgreich durchführe erfahren Sie in diesem Artikel.

      Planung um das Sonnenlicht

      Licht ist alles. Für meine Arbeit ist die Tagesplanung um den Sonnenstand herum der wichtigste Faktor bei der Architekturfotografie. Bei der Vorbereitung einer Fotoserie von Mehrfamilienhäusern lege ich deshalb eine Google My Maps Karte an, in der alle Standorte vermerkt sind. Dazu notiere ich die Zeit, in der die Sonne auf die prominenteste Fassade scheint. Apps wie PhotoPills oder The Photographer’s Ephemeris liefern hierzu die passenden Sonnenstände.

      Auf Grundlage dieser Karte kann ich dann einen Terminplan erstellen um jedes Mehrfamilienhaus in der Sonne zu fotografieren und gleichzeitig so viele Objekte wie möglich an einem Tag abzudecken.

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      Die Übersichtskarte zeigt den Shootingplan mit einer Auflistung der Objekte nach Tageszeit und einer Farbmarkierung für die Bildanzahl pro Immobilie.

      Eine Frage der richtigen Perspektive

      Mehrfamilienhäuser ästhetisch zu fotografieren ist keine leichte Aufgabe. Die hohen, breiten Häuser stehen meist in engen Straßenzügen mit kaum Platz für die Perspektivwahl. Bei der Fotoaufnahme gilt es deshalb kreativ zu werden. Hier zahlt sich hochwertige Aufnahmetechnik aus. Ausgerüstet mit speziellen Tilt-Shift-Weitwinkelobjektiven und Drohne werde ich jeder Situation gerecht.

      Mit dem Tilt-Shift-Objektiv kann ich stürzende Linien korrigieren und das Haus architektonisch korrekt aufnehmen. Dabei bietet die Zentralperspektive einen besonders spannenden grafischen Eindruck. Das Haus wirkt hier wie eine zweidimensionale Klappkarte. Der Fokus liegt dabei stark auf der Immobilie. Besonders als Hintergrund für Grafikdesigns eignen sich solche Fotos gut.

      Mit der Zweipunkt-Perspektive wirkt das Mehrfamilienhaus auf dem Foto dreidimensionaler. Außerdem erhält der Betrachter einen besseren Eindruck von der Umgebung des Gebäudes.

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      Für ganz besondere Perspektiven nutze ich mein Drohne. Die Schrägansicht der Luftaufnahmen ordnen die Immobilie besonders gut in ihre Umgebung ein. Mit einer direkten Draufsicht, bei der die Drohnenkamera im 90° Winkel über dem Objekt schwebt, entstehen dem entgegen abstrakt wirkende, kartenähnliche Bilder. Bei Drohnenfotos von Mehrfamilienhäusern muss man natürlicher immer die gesetzlichen Bestimmungen beachten. Besonders die Privatsphäre in Wohngebieten gilt es dabei stehts zu wahren. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie übrigens in meinem Artikel: „Drohnen in der Architekturfotografie

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      Portfolio Architekturfotografie

      Das Leben integrieren

      Auf den Straßen der Stadt sprüht das Leben. Fußgänger, fahrende und stehende Autos, Baustellen, all das gehört zu unserem Alltag. Was davon mit auf das Architekturfoto kommen soll ist Geschmacksache. Möchte man das gesamte Mehrfamilienhaus fotografieren, dann ist eine Reihe mit parkenden Autos meist unumgänglich. Um den Einfluss des Parkstreifens zu minimieren nutze ich eine Leiter. So kann ich mit mehr Abstand über die Autodächer hinweg fotografieren. Hat man Autos mit auf dem Bild, empfiehlt es sich die Nummernschilder unkenntlich zu machen.

      Je mehr Zeit man für das Fotoshooting einplant, desto mehr kann das Endergebnis beeinflusst werden. Über das Ordungsamt kann der Parkstreifen für den Aufnahmetag gesperrt werden. Einen Tag abzupassen, an dem die Müllabfuhr nicht kommt erspart dem Produktionsteam viel Arbeit mit dem hin- und herschieben von Mülltonnen. Baustellen werden in der Regel 14 Tage vorab angekündigt. Haben die Bauarbeiten vor dem Haus jedoch erstmal begonnen, lassen sich deren Auswirkungen meist auch mit Photoshop nicht beheben.

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      Bei dieser Aufnahme war die Baustelle zum Glück auf der anderen Straßenseite. Nach kurzer Verhandlung mit den Bauarbeitern diente das Gerüst als perfekte Aussichtsplattform für das Shooting.

      Fußgänger und Radfahrer bringen Bewegung in das Stillleben des Architekturfotos. Mit einer längeren Belichtungszeit verwischen sie leicht in der Bewegung und Persönlichkeitsrechte bleiben gewahrt. Für eine spannende Alltagssituation muss man jedoch Geduld mitbringen. Für manche Bilder warte ich 20 Minuten bis sich vor der Kamera ein passender Moment ereignet.

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      Natürliche Bildrahmen

      Viele der Gründerzeit-Viertel haben große Straßenzüge von Mehrfamilienhäusern mit Platz für Bäume am Straßenrand. Das satte grün der Blätter gibt in den Fotos immer einen wunderschönen Rahmen am Rand des Bildausschnitts. Unterbewusst ziehen uns Fotos mit lebensfreundlichen Bildinhalten besonders an. Blauer Himmel, frisches Grün und warmes Sonnenlicht lassen auf gutes Wetter, Wärme und ausreichend Wasser und Lebensmittel schließen. Diese instinktiven Bewertungen beeinflussen uns oft mehr als wir denken.

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      Bildbearbeitung für Mehrfamilienhäuser

      Im besten Fall haben wir am Ende der Fotoaufnahme Bilder von neu gebauten oder sanierten Mehrfamilienhäusern, die genügend Platz für die Fotoaufnahme boten, mit perfektem Wetter und einer spannenden Szene im Vordergrund. Dann gilt es die Farb- und Helligkeitskontraste anzupassen und das Bild ist fertig.

      Meistens kommt bei der Fotoaufnahme jedoch der Alltag dazwischen: ein Grafitti am Haus, ein Passant der einfach nicht aus dem Bild gehen wollte, zu enge Straßenzüge oder ein langweiliger Himmel sind Themen, die oft gut in der Bildbearbeitung gerettet werden können. Je nach Relevanz des Bildes kann die Bearbeitung pro Motiv wenige Minuten bis mehrere Stunden einnehmen um dem Bild den letzten Schliff zu geben. Am Ende ist es immer eine Frage des Zeit-Investments in Planung, Aufnahme und Bearbeitung, die über die finale Bildqualität entscheidet.

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      Zusammenfassend haben wir gelernt, dass das Thema Mehrfamilienhäuser fotografieren mit der Planung beginnt. Werden die Fotos bei schönem Sonnenlicht auf der Fassade mit professionellem Equipment aufgenommen hat man schon eine super Basis. Mit einem kreativen Blick auf Bildkomposition, natürliche Rahmen und etwas Glück, was die richtige Alltagssituation angeht, entsteht am Ende der Fotoaufnahme ein lebendiges Architekturfoto, dass Ihren Kunden sofort ins Auge sticht.


      Es ist ganz leicht „Hallo“ zu sagen!

      Sie sind Architekt, Bauträger, Eigentümer, Investment-Gesellschaft, Makler oder Wohnungsverwalter und suchen noch nach Unterstützung für Ihr nächstes Mehrfamilienhaus-Fotoshooting? Dann schreiben Sie mir heute gern eine Mail und wir steigen zusammen in die Planung ein. Ich freue mich auf Sie!


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        Solarmodule als Designelement der Fassade fotografieren

        Farbe - ein Wort, das uns schon seit frühester Kindheit beschäftigt.

        Wer hätte gedacht, dass mich der Umgang mit Farbe ca. drei Jahrzehnte nach meinen ersten Wachsmalstiften immer noch so sehr beschäftigt. Der Einstieg in die Thematik war dabei simpel. Primärfarben wie das rote Auto oder der grüne Baum waren schnell gelernt. Im Malkasten kamen die Sekundärfarben hinzu und spätestens bei den ersten Shoppingausflügen stolperte ich über Farbexoten wie Steinblau oder Koralle.
        Die Problematik, dass Farben aber gar nicht real sind, sondern nur eine Mischung aus einfallendem Lichtwellen und den Reflexionseigenschaften der ausgesetzten Oberfläche, das wurde mir erst als Fotograf bewusst.

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        Dieses Jahr kam die Firma AVANCIS als einer der führenden Hersteller im Bereich Solarmodule für Fassaden auf mich zu. Für ihre Website und Messeauftritte benötigten Sie eine komplette Bilderwelt ihrer neuen SKALA-Produktlinie. Die Solarmodule zeichnen sich durch ihre besonderen Farben aus, die von dezenter Mattoptik bis hin zu intensiven, lichtabhängigen Farbverläufen reichen. Ein Traum für jeden Architekten, der auf Stromerzeugung und moderne Optik Wert legt.

        Solarmodule "On Location" fotografieren

        Da die USP der Solarmodule ihre Farbigkeit ist, war schnell klar, dass ein verbindlicher Farbworkflow im Zentrum meiner Fotografie stehen würde. Acht Referenzprojekte in Deutschland und der Schweiz galt es zu fotografieren. Dazu kamen Drohnenfotos, Videoclips und Studioaufnahmen der Module, insgesamt über 80 Motive. Die Fotos sollten in sonniger Tagesstimmung aufgenommen werden (immer vorteilhaft bei der Vermarktung von Solarmodulen ;). Zum Glück bot uns dieser Sommer eine sehr stabile Hochdruckfront, so dass ich die Bilder in 5 Tagen ohne Unterbrechung fotografieren konnte.

        Wie gewöhnlich bei meiner Arbeit waren die Hälfte der Projekte noch in der finalen Bauphase, so dass ich bei meiner Motivwahl elegant um die letzten Baugerüste herum arbeiten durfte. Für meine intensive Shooting-Planung wurde ich mit tollem Licht und spannenden Motiven von Kletterhallen in Bayern, Bürogebäuden in Tübingen und Wohnhäusern in Bern belohnt.

        Die Drohnenfotos und Drohnenvideos gaben eine spannende neue Perspektive auf die Bauprojekte. In luftiger Höhe kann der schwindelfreie Betrachter das Gebäude viel besser in seine Umgebung einordnen. Gemischt mit Fotografien vom Boden und Detailaufnahmen der Solarmodule ergibt sich so ein stimmiges Gesamtbild, dass mein Kunde für eine Vielzahl von Marketingmaßnahmen und Verkaufsgespräche nutzen kann.

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        Portfolio Architekturfotografie

        Solarmodule im Studio fotografieren

        Die Studioaufnahmen erstellte ich mit meinem mobilen Fotostudio direkt im Werk von AVANCIS. So konnte ich den logistischen Aufwand für meinen Kunden minimieren und möglichst effizient viele Motive an einem Tag aufnehmen. Neben der gesamten Farbpalette der Solarmodule fotografierte ich auch die technische Aufhängung, so wie Oberflächendetails der Module. Wichtig war es bei den Studiofotos, dass alle Module aus genau den gleichen Perspektiven aufgenommen werden, so dass sie später im Marketing einen einheitlichen, professionellen Look ergeben.

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        Farbverbindlichkeit bei Architekturfotos

        Wie ist es aber nun mit der Farbverbindlichkeit? Während meiner Arbeit gab es eine Vielzahl von Variablen, welche die Farbe der Module beeinflusste. Wenn ich die Solarmodule in der Mittagssonne fotografiere wirken sie neutral, im letzten Licht der Abendsonne hingegen sehr warm. Im homogenen Studiolicht wieder anders. Außerdem ergibt sich auf dem Modul ein anderer Farbeindruck, je nachdem aus welcher Richtung die Lichtquelle auf die Oberfläche trifft. Staubbelastung in der Luft, Verschmutzungen auf der Oberfläche der Module und das Wetter spielen ebenfalls eine Rolle.

        Als Fotograf liegt es in meiner Verantwortung die Gebäude und Solarmodule so akkurat wie möglich unter den jeweiligen Umständen zu fotografieren. Deshalb bearbeite ich während des Shootings Referenzbilder, welche die Farbstimmung realistisch darstellen.

        Auf der technischen Seite der Fotoaufnahme konnte ich zumindest alles kontrollieren. Mit Farbwertkarten hatte ich Referenzfarben, auf die ich meine Kameras kalibrieren konnte und an einem kalibriertem Monitor hatte ich einen farbverbindlichen Workflow in der Bildbearbeitung. So konnte ich den Bildern während der Bearbeitung trotz unterschiedlicher Ausgangsbedingungen einen einheitlichen Stil geben.

        In Abstimmung mit den Technikern und dem Marketing-Team von AVANCIS haben wir abgestimmt, welche Fassade genormte Farben erhält und bei welchen Bildern wir Veränderungen durch Umweltfaktoren zulassen. Mit diesem konsistenten Portfolio an Fotografien kann AVANCIS ihre neue Produktlinie nun professionell vermarkten.

        „Albrecht Voss hat unsere Fassadenprojekte perfekt umgesetzt, in stimmiger Gesamtkomposition und mit dem Blick für das Detail. Seine professionelle und lösungsorientierte Herangehensweise, gerade bei den Studioaufnahmen, hat uns sehr begeistert.
        Das positive Feedback, das wir für die Bilder erhalten, spricht für sich. Tolle Arbeit.“

        Susanne Häckel, AVANCIS GmbH

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        Was dahinter steckt

        Mit dem Druck auf den Auslöser der Kamera ist erst die Hälfte der Arbeit getan. In der Bildbearbeitung wird die Komposition perfektioniert, Kontraste werden verbessert, Farben vereinheitlicht und störende Bildinhalte verschwinden wie die Karten im Ärmel eines Zauberers. In diesem Bild steht das Gebäude wie der Bug eines Schiffes über den Bahnschienen in Tübingen.

        Eine besondere Herausforderung in der Bildbearbeitung des Fotos waren die Graffitis auf den Holzplanken und das Gerüst der Vorderseite des Gebäudes. Nach der Bearbeitung liegt der Fokus des Bildes deutlich mehr auf der Immobilie.


        Zum Fotoshooting


        Kunde: AVANCIS
        Assistent: Mathias Pfützner
        Art: Produktfoto Bildkatalog
        Location: Stadtwerke Bad Hersfeld, Westspitze Tübingen, Wohn- und Geschäftshäuser in Bern, DAV Kletterhalle Eichstätt
        Ort: Deutschland, Schweiz

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        Was erwartet Sie beim Tag der Architektur?

        Dieses Jahr durfte ich die Architektenkammer Sachsen beim Tag der Architektur als Fotograf unterstützen. Die Veranstaltungsreihe gibt es bereits seit 1993 und seit 2001 findet der Tag der Architektur jährlich bundesweit am letzten Juniwochenende statt. Allen Neulingen dieses Formates möchte ich hier zeigen, was Sie im kommenden Jahr erwarten kann. Für die Kammer habe ich vier Führungen dokumentiert: die Festung und die Heliumhalle in Dresden, den Hauptbahnhof in Chemnitz und das Schlossplatzquartier in Freiberg. 

        Festung Dresden

        Los ging es am Samstag um 09:00 mit einer Führung von Alexander Krippstädt aus dem Architekturbüro Raum und Bau und Kai-Uwe Beger vom Staatsbetrieb für Immobilien und Baumanagement durch die Festung Dresden. Von den Brühlschen Terrassen aus empfängt den Besucher hier ein ca. 5qm großer Gitterwürfel der den uneinnehmbaren Festungscharakter haptisch und visuell sehr gut aufnimmt. In zwei Lagen aus einem massiven Metalllkern umhüllt von einer starken Gitterwand schützt das Portal den Zugang zur unterirdischen Festung. Durch die verspiegelten Fahrstuhltüren schreiten wir in ein Stück Dresdner Geschichte und fahren hinab in die Katakomben der Altstadt.

        Herr Krippstädt hatte mit seinem Team zwei große Herausforderungen bei der Konzeption des Museums in der Festung. Zum Einen sollte der Bau die denkmalgeschützten Gemäuer so wenig wie möglich beschädigen. Deshalb wurden bei den Technikinstallationen alle Leitungen auf den Wänden verlegt und nur in den Fugen befestigt. Zum Anderen wird die Festung regelmäßig überflutet, wenn die Elbe über ihre Ufer tritt. Die Laufstege können mit der kurzzeitigen Überflutung umgehen und die Elektronik kann mit geringem Aufwand abmontiert und nach der Flut wieder installiert werden.

        Das gesamte Jahr über herrscht ein feuchtes, kaltes Klima in den Räumen, was sowohl den verbauten Materialien als auch den Mitarbeitern der Festung Xperience einiges abverlangt. Auch hier haben sich die Kollegen von Raum und Bau einiges einfallen lassen. Die Empfangskabine für die Mitarbeiter hat ihr eigenes Belüftungssystem. Auch die Beamer für die Multimedia-Präsentationen stecken in Ausgleichsbehältern, die sie vor den widrigen Umständen schützen. Im Rahmen der Führung konnten wir nicht nur die normalen Besucherwege durchschreiten sondern auch einen Blick hinter die Kulissen in die verzweigten Nebengänge der Festung werfen. Die Führung war sowohl für kulturgeschichtlich Interessierte, als auch für architekturaffine Besucher sehr lohnenswert. 

        Heliumhalle Dresden

        In der zweiten Führung gingen wir durch die im Bau befindliche Heliumhalle der TU Dresden. Lars-Olaf Schmidt und Eckhard Helfrich von DD1 Architekten führten durch das besondere Forschungsgebäude. Hier wird ein Haus um einen riesigen Heliumballon herum gebaut, der in der Mitte des zweigeschossigen Baus seinen Platz finden wird. Neben jeder Menge Forschungsequipment befinden sich im Obergeschoss noch vier Arbeitsplätze für das Forschungsteam. Herausfordernd war es für das Team von DD1 auf dem kleinen Grundstück ein Haus zu errichten, dass in seinem Inneren genügend Platz für den Heliumballon bereitstellt und sich gleichzeitig an die Bestandsgebäude anfügt.

        Bei der Erschließung des Grundstückes galt es das Labyrinth aus Gasleitungen zu beachten, dass sich durch den Universitätskomplex zieht. Das Helium in dem Haus dient hier nicht nur zur Forschung. Der Neubau ist auch die zentrale Verteilstelle für Helium durch den gesamten Campus. Die Gebäude sind mittels eines 100 Jahre alten Leitungssystems verbunden.

        Die Heliumhalle ist ein Teilprojekt der Gesamtsanierung des Mollier-Baus in der Fakultät für Maschinenwesen. 

        Auf eigene Faust

        Mit den offiziellen Führungen hörte der Samstag jedoch noch nicht auf. In Dresden gibt es architektonisch viel zu entdecken. Direkt neben der Heliumhalle auf dem Geländer der TU Dresden errichteten Knerer + Lang Architekten 2011 das Zentrum für Energietechnik. Die Heliumhalle soll mit ihrer zukünftig gelöcherten Fassade eine optische Brücke zum ZET aufbauen.

        Gegenüber der Brühlschen Terrassen entkernt Nieto Sobejano gerade das Archiv der Avantgarden am Fuße der Augustusbrücke. In die denkmalgeschütze Fassade wird ein schwebender Betonwürfel eingesetzt. Es wird also nicht langweilig in der Elbestadt.

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        Portfolio Architekturfotografie

        Hauptbahnhof Chemnitz

        Am Sonntag begann um 10:00 die Führung durch den Hauptbahnhof Chemnitz. Das Team des Verkehrsverbundes Mittelsachsen nahm uns mit in die mehrfach preisgekrönte Fassade des Chemnitzer Hauptbahnhofes. Der Anbau unter Federführung von Grüntuch Ernst Architekten ermöglicht es dem Personennahverkehr bis in das Bahnhofsgebäude hineinzufahren. Das ist für die Fahrgäste ein einmaliger Service in Deutschland.

        Da das alte Stahltragwerk der Bahnhofshalle schon an seinen statischen Belastungsgrenzen projektiert wurde, musste die neue Fassade als eigenständiges Element an den Bahnhof angebaut werden. Im Rahmen des Anbaus wurden die bestehenden Stützen mit einer Betonummantellung verstärkt. So konnte jede zweite Stütze entfernt werden um die Einfahrt der Straßenbahnen zu gewährleisten. Das alte Tragwerk wird durch die neue Fassade vor den starken Windkräften geschützt, was seine Lebenszeit um mehrere Jahrzehnte verlängern wird.

        Die neue Fassade besteht aus etwa 100 mattierten pneumatischen Kissenelementen mit Maßen von bis zu 3,5x27m. Abends werden diese Kissen mit einem hinterspannten Netz aus LEDs beleuchtet. Die Innenseite der Hallenfassade ist mit einem teflonbeschichteten Glasfasergewebe bespannt, welches viel Tageslicht in die Bahnhofshalle strahlen lässt.

        Im Rahmen des Tages der Architektur fand auch die erste Führung auf das Dach des Hauptbahnhofes statt. Solche einzigartigen Möglichkeiten machen dieses Event besonders spannend. Der Umbau des Hauptbahnhofes Chemnitz ist Teil des Chemnitzer Modells zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Sachsen.

        Schlossplatzquartier Freiberg

        Gleich im Anschluss an die Führung in Chemnitz kam 12:00 Thomas Obermann von BKSP Architekten aus Hannover nach Freiberg gefahren um uns das neue Schlossplatzquartier der TU Freiberg zu präsentieren. Das im März 2020 fertiggestellte Gebäude beherbergt einen Hörsaal für 270 Personen, zwei Seminarräume und ein großzügiges Foyer. Der ausdrucksstarke Bau in der Freiberger Innenstadt trägt im Volksmund schon den Spitznamen Sarkophag. Auch wenn die Hülle des neuen Hörsaalgebäudes mit seiner wunderschönen Sandsteinfassade und den klaren skulpturalen Kanten an die letzte Ruhestätte der Pharaonen erinnern kann, füllt sich das Innere des Gebäudes mit viel Leben.

        Die großzügig mit Holz verkleideten Wände im Foyer, Aufgang und Hörsaal nehmen Bezug zu den alten universitären Hörsälen. Im Foyer finden wir die museal aufbereiteten Grundmauern des Dominikanerklosters St. Pauli, sowie einen Brunnen und zahlreiche Grabstätten (was wohl auch zu dem Spitznamen des Hauses geführt haben könnte). 

        Um den Hörsaal auch für internationale Vorlesungen zu rüsten, versteckt sich hinter seinen Wänden jede Menge Technik, sowie eine separate Übersetzerkabine. Die markante Dachkonstruktion des Schlossplatzquartiers beherbergt die umfangreiche Belüftungstechnik des Gebäudes, die elegant mit der Steinfassade umhüllt wurde.

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        Projekte

        Diese vier Projekte bieten natürlich nur einen kleinen Einblick in die über 60 Führungen und Veranstaltungen, die während des Wochenendes im Rahmen des Tages der Architektur 2020 stattfanden. So konnte zum Beispiel auch der neue Schwimmsportkomplex in Dresden aus meinem letzten Beitrag besichtigt werden.

        Für mich als Architekturfotograf war es eine spannende Herausforderung innerhalb von je 90 Minuten nicht nur die Führungen zu dokumentieren, sondern auch die Bauwerke spannend festzuhalten. Das war eine interessante Abwechslung zu meinen sonst sehr geplanten Shootings.

        Die Architektenkammer Sachsen präsentierte dieses Jahr eine tolle Mischung zeitgenössischer Architektur. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im Juni 2021 und kann das Deutschlandweit stattfindende Format nur wärmstens allen Architekturbegeisterten empfehlen.


        Es ist ganz leicht „Hallo“ zu sagen!

        Danke, dass Sie diesen Beitrag bis zum Ende gelesen haben. Es scheint, als hätten Sie Interesse an meinen Foto- oder Videoproduktionen. Vielleicht haben Sie ein paar Fragen, oder wollen einfach mal „Hallo“ sagen. Ich freue mich auf Sie!


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          Teaser: Tag der Architektur 2020

          Am 27. und 28. Juni 2020 öffnen die spannendsten Architekturprojekte in Sachsen ihre Pforten. Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Spadtplaner der Architektenkammer Sachsen laden unter dem Motto „Ressource Architektur“ zu persönlichen Führungen durch ihre Projekte ein. 

          Mit über 60 Objekten und offenen Büros können Sie ein breites Spektrum an Neubauten, Umbauten, Erweiterungen und Sanierungen erleben. Architekten und Bauherren laden zum gemeinsamen Austausch ein mit dem Ziel, dass die Besucher den Wert Architektur wahrhaft erleben können.  Dabei haben nicht nur die Großstädte Leipzig, Dresden und Chemnitz ein vielfältiges Architekturprogramm zu bieten. In Arnsdorf sehen Sie zum Beispiel eine Sporthalle als Nullenergiehaus. Freiberg öffnet das sehr spannende Schlossplatzquartier der TU Freiberg und in Obergurig können Sie die historische Huf- und Waffenschmiede erkunden. Das Wochenende bietet damit ein abwechslungsreiches Programm um das schöne Wetter im Freistaat zu nutzen.

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          Meine Highlights für spannende, zeitgenössische Architekturfotografie sind dieses Jahr:

          • Umbau des Hauptbahnhofes Chemnitz (27.07. 14:00, 28.06. 10:00)
          • Schlossplatzquartier Freiberg (28.06. 12:00)
          • Kornhaus Freiberg (27.06. 11:00)
          • Festung Dresden (27.06. 09:00, 09:30, 18:00, 18:30 und 19:00)
          • Schwimmsportkomplex Freiberger Platz Dresden (27.06. 11:00)
          • Heliumhalle Dresden (27.06. 10:00)
          • MERGE-Bau der Technischen Universität Chemnitz (27.06. 10:00)

          Tag der Architektur Sachsen im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz von der Architektenkammer Sachsen Architekturfotografie, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Sachsen, Architekt, Fotograf, Architekturfotograf, Gebäude, Haus, Fotografieren, Schwimmhalle, Schwimmsportkomplex, Freiberger Platz,
          Danyel Pfingsten (Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit AKS) im Gespräch mit Michael Dähne

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          Architekturfotos Schwimmbadkomplex Freiberger Platz

          Als Architekturfotograf ist es mir sehr wichtig meinen Mitmenschen ein Gespür für hochwertige Architektur zu vermitteln. Deshalb unterstütze ich die Architektenkammer Sachsen während des Tages der Architektur mit Pressebildern aus dem Blickwinkel eines Architekturfotografen. So kann ich Ihnen heute schon einen exklusiven Einblick in eines der zu präsentierenden Objekte geben:

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          Schwimmsportkomplex Freiberger Platz in Dresden

          Der Schwimmsportkomplex Freiberger Platz in Dresden ist ein wunderschönes Beispiel für den Erhalt vergangener Baukultur. Architekt Michael Dähne modernisierte und erweiterte die Schwimmhalle mit der ARGE SSK Code Unique Architekten und Dähne Architekten über die letzten 10 Jahre hinweg. Dem 1969 gebauten Komplex mit einer wunderschönen Hängedachkonstruktion hauchten die Architekten neues Leben ein. Die Materialien, Strukturen und Farben im Innenraum nehmen Bezug auf die Historie des Gebäudes, wirken aber gleichzeitig sehr clean und zeitgemäß. 

          Neben der Sanierung der Schwimmhalle im Stil der Nachkriegsarchitektur hat das Architektenteam eine neue Schwimmhalle mit 50m-Becken für den nationalen Wettkampfbetrieb errichtet. Das neue Foyer, die Gärten und Saunaanlage und die Springerhalle ordnen sich alle bewusst der bestehenden Architektur unter und ergeben damit ein homogenes Gesamtbild. Ein toller Appetitmacher für den Tag der Architektur.

          Das gesamte Programm finden Architekturbegeisterte auf der Seite der Architektenkammer Sachsen. In manchen Objekten kann nur eine begrenzte Anzahl an Interessierten begrüßt werden und teilweise ist eine Anmeldung vorab erforderlich. Beachten Sie, dass es auch kurzfristig zu Einschränkungen und Änderungen kommen kann. Informieren Sie sich kurz vor Ihrem Besuch noch einmal unter:

          tda.aksachsen.org

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          Projekte

          Es ist ganz leicht „Hallo“ zu sagen!

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            Das beste Wetter für Architekturfotos

            Wetter spielt bei der Arbeit als Architekturfotograf eine essentielle Rolle. Täglich gleiche ich drei verschiedene Wetter-Apps ab um eine möglichst genaue Vorhersage für die nächsten 48h zu erstellen (längere Vorhersagen sind meist nur grobe Tendenzen). Ein Großteil meiner Kunden hätte dabei gern ein Abonnement an blauem Himmel mit Schäfchenwolken. Aber ist das der richtige Ansatz zur Bestimmung des besten Wetters um eine Immobilie zu fotografieren? Dazu sollten wir uns folgende Frage stellen: Was ist eigentlich Wetter?

            Wetter ist Himmel

            Wenn wir über Fotografie und Wetter reden, dann sprechen wir meistens über den Himmel, den wir in der Fotografie sehen. Dieser Himmel vermittelt, abhängig von seinem Aussehen, ganz unterschiedliche Botschaften. Ein blauer Himmel mit keiner oder kaum Bewölkung stimmt uns positiv. Wir assoziieren damit Wärme und die Freisetzung von Endorphinen. Unserem Körper wird signalisiert, dass draußen keine Gefahren durch Unwetter bestehen und das lässt uns entspannen. Die meisten Menschen zieht es bei so einem Wetter nach draußen in den Garten oder in die Natur. Und das ist der springende Punkt. Ein sonniger Himmel betont die Außenanlagen eines Gebäudes. Sind diese fotografisch nicht sehr vorteilhaft, dann führt das schnell zu Enttäuschungen beim Betrachter. Wer möchte schon bei herrlichem Sonnenschein in einem ungepflegten 50 Quadratmetergarten sitzen?! Wenn im Gegensatz dazu das Exterieur wunderschön zum Verweilen und Bestaunen einlädt, dann ist der blaue Himmel dazu das perfekte Pendant.

            Neben dem blauen Himmel gibt es noch zwei Hauptgruppen, wolkige und bedeckte Himmel. Wolkige Himmel sind zu 50% oder mehr von Wolken bedeckt, aber zeigen ab und an noch den blauen Himmel. Mit Ihnen kommt eine gewisse Dramatik auf. Wer kennt nicht die riesigen Wolkengebilde, die sich im Sommer am See auftürmen, wenn das Wasser aus unseren Badelandschaften in den Himmel steigt. Wenn sich diese Gasgebilde kilometerweit in den Himmel erstrecken, dann weckt das eine Ehrfurcht in uns. Diese Ehrfurcht überträgt sich in einem Foto auch gut auf die Architektur. Erhabene bauliche Kunstwerke erhalten somit noch mehr kraft und Dynamik und hinterlassen sicher einen bleibenden Eindruck. Wenn sich ein Unwetter zusammenbraut zieht es die Menschen außerdem instinktiv in ihre Höhlen zurück. Sie suchen Zuflucht und Sicherheit und bewerten ein Haus instinktiv unter diesem Aspekt. Der Fokus richtet sich auf das Haus.

            Nun zur dritten Kategorie, dem bedeckten Himmel. Meist ungeliebt, aber besonders zur kalten Jahreszeit ein ständiger Begleiter in Deutschland. Der graue Himmel sorgt für eine Neutralität im Bild. Das kann gut sein, geht aber auch oft mit einem Gefühl von Tristesse und Kraftlosigkeit einher. Wenn er sich mit Nebel paart, kann er eine sehr spannende ominöse Aura bilden, die ein Architekturfoto auf eine ganz andere Ebene hebt. Ansonsten ist sein Einsatz stark von der Architektur abhängig. Besonders Gebäude mit viel Sichtbeton wirken durch den Ton in Ton Effekt oft sehr spannend damit. Für das klassische Verkaufsbild ist er in der Regel nicht geeignet. Für Bilder mit einem künstlerischen Anspruch ist er aber eine spannende Herausforderung.

            Wetter ist Licht

            „Können Sie nicht bei Photoshop einfach einen blauen Himmel in das Bild reinsetzen?“ Wenn ich einen Euro für jedes Mal bekommen würde, wenn ich diesen Satz höre…. Die Antwort auf diese Frage klärt sich mit dem Licht, dass während der Aufnahme vorherrscht. 

            Bei wolkenfreiem Himmel wirft die Sonne harte Schatten auf das Haus und seine Umgebung. Es ist deshalb von großer Bedeutung, das Architekturfotoshooting mit dem Verlauf der Sonne zu planen, so dass prominente Ansichten der Immobilie beleuchtet und damit in den Fokus gesetzt werden. Die starken Kontraste zwischen hell und dunkel bzw. Licht und Schatten modellieren wunderschön Texturen in Oberflächen und Formen des Gebäudes. Wenn man das Sonnenlicht meistert, dann werden aus bedacht geplanten Häusern echte Kunstwerke. Hat die Hauptseite des Hauses jedoch eine Nordausrichtung und zeigt damit den gesamten Tag in den Schatten mit einem grellen Gegenlicht, dann bietet sich die direkte Sonne oft nicht an. Bei Interieurfotos ergeben sich zwei weitere Herausforderungen. Fällt das Sonnenlicht durch die Fenster direkt in den Raum, dann kann das ungeliebte, schwer auszugleichende Lichtstreifen ergeben. Das lässt sich durch ein temporäres Abhängen der Fenster verhindern, bedeutet aber mehr Zeit und Arbeit währen des Fotoshootings. Außerdem ist der Kontrast zwischen Interieur und Exterieur deutlich größer, was besonders bei Aufnahmen nur mit natürlichem Licht dazu führt, dass die Fensteraussicht „ausbrennt“ und weiß wirkt. Hier helfen aber bei größeren Produktionen Blitze und HDR-Blendings. 

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            Bei bewölktem Himmel wird das Haus in ein seidiges, weiches Licht gehüllt. Je dichter die Wolken sind, desto weniger kann man eine Lichtrichtung im Bild erkennen. Schatten verschwinden vollständig und man sieht das gesamte Haus gleichmäßig ausgeleuchtet. Das hilft, wenn es darum geht, die Architektur der Immobilie ganz objektiv zu betrachten. Verschieden ausgerichtete Teile des Hauses werden nicht durch dunkle Schatten unterbrochen und der konstruktive Aufbau des Hauses lässt sich einheitlich gut nachvollziehen. Wenn Architekten in der Interieurfotografie Beleuchtungskonzepte zeigen möchten, dann gewinnen die Lampen bei bedecktem Himmel viel Strahlkraft, da sie nicht mehr gegen die helle Sonne ankämpfen müssen. 

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            Bleibt noch die Frage vom Anfang des Absatzes zu klären. Es kommt darauf an! Wenn die Lichtstimmung zwischen Himmel und Vordergrund nicht stimmt, dann registriert das unser Gehirn sofort und wir fragen uns, was da im Bild schief läuft. Diese Frage gilt es ja in der Regel zu vermeiden. Was funktioniert, ist einen bedeckten Himmel durch einen bewölkten Himmel auszutauschen. Hier ist es nachvollziehbar, dass über das Haus gerade eine große Wolke zieht und das Sonnenlicht verdeckt, auch wenn im Himmel blaue Stellen sichtbar sind.  

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            Wetter ist Niederschlag

            Regenschauer, Schneestürme, Hagelschläge. Ich habe glaube ich schon bei jeder Art Niederschlag Häuser fotografiert. Schnee und Hagel sind dabei meist Bedingungen die es zu vermeiden gilt, es sei denn man möchte die besonders widerstandsfähige Dachkonstruktion oder ein schneesicheres Skiresort vorstellen. Regen hingegen kann einen gewissen Charme erzeugen. In der Luft erzeugt er, wie Nebel, eine geheimnisvolle Stimmung und kann die wärme und Wohnlichkeit des Interieurs hervorbringen. Nasse Stein- oder Asphaltflächen reflektieren außerdem Licht und bringen einen tollen Glanz in Abendaufnahmen.

            Bei der Frage nach dem besten Wetter hängt es immer von der zu erzielendem Stimmung, der Lage und der Beschaffenheit des Objektes an. Oft herrscht bei kommerziellen Produktionen ein gewisser Zeitdruck und es gilt das beste Beste aus der vorherrschenden Situation zu machen. Für das beste Bildergebnis sollte sich der Kunde vor dem Shooting mit seinem Fotografen abstimmen und der Fotoaufnahme eine gewisse zeitliche Flexibilität einräumen.

            PS: Die Tageszeit in der eine Immobilie fotografiert wird hat einen riesigen Einfluss auf ihre Wirkung und geht Hand in Hand mit dem Wetter. Aber das ist ein Thema für einen anderen Beitrag.


            Sie möchten Bilder mit genau dem richtigen Wetter für Ihre nächste Werbung? Dann vereinbaren Sie gern einen Termin mit mir.

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            Langzeitbelichtungen in der Architekturfotografie

            Als Fotografen sind wir dafür bekannt die Zeit einfrieren zu können. Mit einem Bild fangen wir eine tausendstel Sekunde aus dem Leben unserer Mitmenschen ein und können diesen Momenteindruck danach studieren und wertschätzen. Was passiert aber, wenn sich die Zeit während der Fotoaufnahme weiterbewegt? 

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            0,1 Sekunde - Anonymität

            Gemäß DSGVO bedarf es einer Einverständniserklärung jeder identifizierbaren Person auf einem Foto und das ist in einer belebten Innenstadt einfach unmöglich.

            In einer zehntel Sekunde bewegt sich ein Mensch mit normaler Schrittgeschwindigkeit ca. 10 Zentimeter. Diese Bewegung reicht schon aus um aus einem klar erkennbarem Gesicht eine verschwommene Silhouette zu machen. Dieser Effekt hat einen großen Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten von Architekturbildern. Besonders im urbanen Raum gelingt es meist nicht eine Immobilie ohne vorbeigehende Passanten zu fotografieren. Oft  geht es auch gerade um die Interaktion von Haus und Mensch. Bei vielen meiner Bilder warte ich bis zu einer halben Stunde um eine Person genau an der richtigen Stelle im Bild zu fotografieren. Die Aufzeichnung der Bewegung hilft nicht nur bei einer rechtssicheren Verwendung der Bilder, sie bringt auch viel Dynamik in ein sonst sehr statisches Feld der Immobilienfotografie. 

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            5 Sekunden - Verkehrskontrolle

            In der Bildkomposition dreht sich alles um Führungslinien. Geht man über die klassische Drittelregel hinaus und beschäftigt sich mit fortgeschrittenen Gestaltungsprinzipien wie majoren und reziprokalen Linien, dann ist die Langzeitbelichtung oft hilfreich. So werden besonders in der Dämmerung die dunklen Schatten eines vorbeifahrenden Autos zu weiß oder rot leuchtenden Linien, die das Auge des Betrachters sehr gut in das Bild hineinführen. Die abstrakten Lichtspuren geben dem Bild außerdem einen leicht futuristischen Charakter und heben es damit aus der alltäglichen Bildsprache heraus.

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            30 Sekunden - Nacht zu Tag

            Wer hätte gedacht, dass wir mit der richtigen Kameraeinstellung die galaktischen Gesetzmäßigkeiten aufheben können?! Öffnet sich der Verschluss der Kamera für eine halbe Minute, wird der Vollmond plötzlich zur Sonne und erhellt das Bild in seinem strahlenden Schein. Wenn wir jetzt noch das bläuliche Nachtlicht mit dem entsprechenden Weißabgleich ändern wir daraus eine realistische Tagesaufnahme mit Sternen am Himmel.

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            1 Minute - Smoooth

            Wie ein seidiges Tuch legt sich das Wasser über die Steine des Piers. Die Wolken scheinen sich zu einem Ungetüm aufzureißen. Früher habe ich solche Bilder immer für Photoshop-Tricks gehalten. Dabei ist es, wie so viele Dinge im Leben, eine Frage der Einstellung. Bilder die den Betrachter fesseln sollen werfen Fragen auf. Wir betrachten ein Bild und versuchen zu begreifen was darauf geschieht. Besonders für Werbekampagnen oder Website Startseiten eignen sich solche Architekturfotos deshalb besonders gut.

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            10 Minuten - Zeige Zusammenhänge

            „Vor dir nur die freie Straße. Ein Klicken. Das Auto ist im Sportmodus. Kräftig zieht der Motor dich die Bergstraße hinauf. Serpentine um Serpentine bahnst du dir deinen Weg um die majestätischen Gesteinsformationen, den Wind der milden Abendlift in den Haaren. Der Höhepunkt naht. Eine 360° Kurve bildet den krönenden Abschluss des Abenteuers. Ein Moment der nur die gehört.“ – So sehen zehn Minuten reiner Fahrspaß auf der Sa Calobra in Mallorca aus. Gebannt in einer Langzeitaufnahme können wir diese Geschichte in einem Bild erzählen.

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            5 Stunden - Unbekannte Bewegung

            In der Natur steht nichts still. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich etwas bewegt. Pixel um Pixel dreht sich die Erde um ihre Achse und lässt damit die Sterne am Himmel wandern. So wird aus der Milchstraße ein Meteoritenschauer der seines gleichen sucht. Auch die langsamsten Bewegungen kann man in ein Bild komprimieren.

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            24 Stunden - Ein neues Level

            „Ein Tag im Leben von…“ Dieses Konzept hat mich schon immer bewegt. Wie ein Tag im Leben des neuen H2 Hotels in München aussieht seht ihr in dieser 24 Stunden Aufnahme. Das ist 8.640.000x länger als die Standardverschlusszeit von 1/100 Sekunde. Bei dem Bild berühert das Konzept dahinter. Jeder einzelne Strich erzählt eine Bewegung, symobolisiert einen Moment im Leben einer anderen Person. Wir werden dazu angehalten zu recherchieren, zu philosophieren welche Geschichten uns dieses Bild erzählt. Ein Motiv, dass besonders als großformatiger Druck immer wieder zum Verweilen und reflektieren anregt.

            Das Ende ist nur eine Frage des Investments

            Sich einen Tab neben eine Kamera zu stellen ist ein beeindruckendes Gefühl. Man überdenkt den Wert den man seiner Lebenszeit zuweist. Im besten Fall lernt man das Leben zu schätzen, Stunde für Stunde, Tag um Tag. Mit der richtien Aufnahmetechnik lässt sich die Belichtungszeit der Kamera ins unendliche ausdehnen. Monate, sogar Jahre können so auf ein Bild gebannt werden um auch die langwierigsten Prozesse zu erfassen. So ist ein Foto, welches ein brachliegendes Grundstück, einen Haubau und eine fertige Immobilie in sich vereint wirklich einzigartig.


            Für mehr Informationen oder konkrete Projektanfragen zum Thema Langzeitbelichtung freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen. 

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